Herr Müller fährt Fahrrad – die fesche Rita und der Erpel

Tag 3 – unterwegs mit dem Fahrrad nach Neubrandenburg

Während Müller beim Einräumen wieder mal nix tut, umschmeichelt uns früh schon der Klang einer Ukulele. Ich überlege kurz, ob der „Bier durcheinander Abend“ daran einen Anteil haben könnte aber da meldet sich auch Müller zu Wort. „Kommt‘n dit Jeschrabbel her?“ mosert er gekonnt, Chapeu, das könnte von mir sein! Ich sehe, wir verstehen uns, lache in mich hinein und wir klatschen ab.
Feiner Humor Müller!

Oben am Kinderspielplatz hockt eine illustre Erscheinung, lang wie breit, erinnert er mich an den unterbehosten Nachbarn von Sonntag, dieser hat jedoch eine Strohhut auf und trägt Badeschlappe, während er auf seinem Instrument herum klampft. Als sei das noch nicht genug, beginnt, kaum ausgesprochen, der Gesang!  Müller und ich sehen uns an. Gibt’s doch wohl nicht! 🙄 Ich packe weiter ein, er erledigt den Störflug! Gesagt getan.

Los geht die Tour. Teilweise etwas langweilig an einer Bundesstraße entlang werden die letzten 35 km nach Rita ehrgeizig und wunderschön. Weiterlesen

Herr Müller fährt Fahrrad – Dauercamper und E-Bike-Fahrer

Tag 2 – Herr Müller ist unterwegs vom Kleinen Wentowsee in Richtung Neubrandenburg

Der Caravan-Mensch hat ein Bedürfnis nach Abgrenzung, das wird mir auf dem ersten Zeltplatz klar. Einerseits möchte er am Wochenende seinem Alltag entfliehen und sich unter seinesgleichen bewegen, anderseits ist der Wunsch nach Markierung der eigenen Parzelle so groß, dass sich mitunter illustre Szenarien entwickeln.

Beim Frühstückstee mit Herrn Müller wird das in seinem ganzen Ausmaß deutlich. Die Dauercamper am Rand meiner Zeltwiese sitzen entweder im Auto, das direkt neben dem Wohnwagen steht oder sitzen drin. 🧐 Wohlgemerkt bei blendendem Wetter… Der Caravan steht in einem lieblos abgesteckten Areal, auch das Auto wird seitliche im Zaum gehalten!

Müller hockt im grünen Gemüse direkt an der Havel und verfolgt argwönisch den Verlauf der Aktion EINPACKEN und die Bewegungen der Nachbarschaft. Ich packe und trödle, Müller quakt was vor sich hin, Weiterlesen

Gartenwollbiene an einer Marienglockenblume

Heute ist Weltbienentag

Heute ist Weltbienentag. Dieser Tag wurde anläßlich des Geburtstages von Anton Janša, dem Urvater der modernen Massentierhaltung und Ausbeutung der ursprünglich wilden Apis, ausgerufen.

Auch wenn unsere Menschheit die domestizierte Honigbiene nicht braucht, um zu überleben (übrigens bezog sich Einsteins Aussage nicht auf die Honigbiene), finde ich es wichtig, das wir uns am heutigen und an jedem anderen Tag mit dem Thema #Wildbienen befassen. Es gibt davon in Deutschland knapp 600 Arten und tausende andere Bestäuber.

Bitte beschäftigt Euch mit dem Thema etwas intensiver, investiert Euer Geld nicht in sinnlose “Bienenhotels” und Blühmischungen aus dem Baumarkt oder vom Discounter! Bienen und andere Insekten brauchen diesen Blödsinn nicht, die Wirtschaft braucht Euer Geld für diesen nutzlosen Kram schon.

Macht aus Eurem Garten eine blühende Wiese und schaut den summenden Besuchern bei der Arbeit zu. Zeigt dies Euren Kindern! Weiterlesen

Wanderung rund um Werder Havel im Mai 2019

Auf unserer heutigen Wanderung waren wir 20 km um Werder Havel unterwegs und haben viel Sonne, Wasser und Natur genossen.

Direkt zu Beginn erklommen wir die Friedrichshöhe und hatten einen tollen Blick über die Stadt.

Danach ging es zum Wasser und rein in die Natur, immer entlang des Plessower Sees.
Dort haben wir unser erstes Picknick am Wasser gemacht. Danach ging es am See entlang über das Örtchen Kemnitz nach Phöben.

Dort gab es leckeres Softeis für 1,80 € die große Portion. Über die Düne und den Wachtelberg wanderten wir weiter Richtung Großer Zernsee.

Im La Riva am Zernsee zelebrierten wir unsere Schlußeinkehr bei Gespritzem, Pasta, Spargel, Kuchen und Tiramisu.

Gegen 17:30 konnten wir uns endlich losreißen, um unseren Zug Richtung Potsdam zu erreichen. Es war für uns ein perfekter Wandertag in einer der schönsten Gegenden um Potsdam.

Herr Müller fährt Fahrrad – eine Zugfahrt die ist lustig

Tag 1: von Oranienburg nach Seilershof, Kleiner Wentowsee

Gleich früh fängt Herr Müller gegen viertel nach vier zum ersten Mal nervös an zu quaken trotz meiner eindringlichen Mahnung, die Nachtruhe sei wichtig, da wir ab dem frühen Nachmittag pedalieren!

Schall und Rauch… in stündlicher Wiederkehr habe ich um viertel vor sieben genug von dem aufgedrehten Entenmann und flüchte mich ins Wasser.
Meine innere Stimme hört sich an wie meine Mutter: wann lernst Du es endlich? Den Abend vor der Abreise geht man nicht noch Bier trinken. „Doch! Echot es trotzig in meinem Kopf…, ich mache das so wie ich will!“ Manche Dinge ändern sich nie, man sollte sie nehmen, wie sie sind. 😇 Weiterlesen